Gegen Plastik in Kosmetik- und Pflegeprodukten

Greenpeace Mülheim-Oberhausen befragte Kunden in der Mülheimer Innenstadt

Themengebiet:
Endlager Umwelt

Mülheim, 07. Mai 2017. Viele Mülheimer sprechen sich für einen Ausstieg aus der Verwendung von Mikrokunststoffen in Kosmetika aus. Das ist ein Ergebnis der nicht-repräsentativen Umfrage, die Greenpeace Mülheim-Oberhausen am Samstag, 6. Mai, in der Mülheimer Innenstadt anlässlich eines bundesweiten Aktionstages gemacht hat. An der Umfrage nahmen 36 Verbraucher*innen teil. Die Ergebnisse des Kundenbarometers werden dem Konzern Henkel übermittelt.

Die Umfrageergebnisse im Detail

Nur zwei von 36 Befragten erklärten, dass sie anhand der Verpackung erkennen können, ob Plastik in einem Produkt steckt. 34 Befragte sagten, sie könnten das nicht erkennen.

Auf die Frage, ob der Konzern Henkel zukünftig generell auf Plastik in seinen Kosmetik- und Pflegeprodukten verzichten sollte, sagten die 36 Mülheimer übereinstimmend: Ja. Die Umweltschützer von Greenpeace sprechen sich außerdem für ein gesetzliches Verbot von Plastik in Produkten aus, die ins Abwasser gelangen, also eine umweltoffene Anwendung haben.

Alle 36 Befragten sagten weiter, sie würden ein vergleichbares plastikfreies Produkt eines anderen Herstellers bevorzugen. Diese Antworten zeigen eindrucksvoll, wie sich ein Ausstieg aus der
Verwendung von Mikrokunststoffen auch wirtschaftlich positiv auswirken könnte.

Über die Kampagne informiert Greenpeace Deutschland auf www.greenpeace.de/plastik-in-kosmetik.

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