Schweigeminute zum Jahrestag

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In einer stillen Minute gedachte Greenpeace Mülheim-Oberhausen der Opfer der Katastrophe in Fukushima vom 11. März 2011. Vier Jahre sind seit dem nuklearen Unglück an der japanischen Ostküste vergangen, die von einem Tsunami heimgesucht wurde. Die Spätfolgen sind noch lange ungewiss.

Um auf die gesundheitlich riskante und ökologisch unverantwortliche Technologie aufmerksam zu machen, versammelten sich insgesamt zehn Umweltaktivisten vor der Friedenstreppe in Mülheim. Mit der Mahnwache appellierte die Gruppe an die Bevölkerung, sich für einen weltweiten Atomausstieg und den Umstieg auf Erneuerbare Energien als nachhaltige Alternative auszusprechen.

Die Folgen des Unglücks

Nach dem nuklearen GAU in der Region Fukushima leiden noch heute Zehntausende Japaner unter gesundheitlichen Folgen. Vermehrte Erkrankungen an Schilddrüsenkrebs und verseuchte Böden lassen die Bewohner, die zum Teil in ihre Häuser zurückgekehrt sind, ein Leben in Angst und Hoffnungslosigkeit führen. Gleichzeitig erwägt die japanische Regierung die Atomreaktoren wieder ans Netz zu nehmen.

Weiterführende Links

Interview mit Junichi Sato, Geschäftsführer Greenpeace Japan, anlässlich des vierten Jahrestags der Fukushima-Katastrophe

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