Nachhaltige Weihnachtsgeschenke

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Die Aktiven von Greenpeace Mülheim-Oberhausen gaben beim Adventsmarkt in der Altstadt von Mülheim Denkanstöße für nachhaltigere und umweltfreundliche Weihnachten.

Am vergangenen Freitag war auch Greenpeace Mülheim-Oberhausen auf dem Adventsmarkt in Mülheim mit einem Stand vertreten, um auf die Gefahren von Ölbohrungen in der Arktis und das Schicksal der Aktivisten und Journalisten in Russland aufmerksam zu machen.

Nach Angaben der Umweltschutzorganisation haben unkalkulierbare Komplikationen bei der Bohrung nach Öl oder Gas am Nordpol immense Auswirkungen auf das hochsensible Ökosystem. Nach wie vor sind aber Shell, Gazprom und andere Konzerne nicht von Ihren Plänen abgewichen, die dort vermuteten Reserven zu fördern. Bei einem friedlichen Protest an einer Bohrinsel in der arktischen See wurden im September insgesamt 28 Greenpeace-Aktivisten und 2 Journalisten festgenommen. Diese sind zwar mittlerweile auf Kaution frei, dürfen aber noch nicht das Land verlassen, um in ihre Heimatländer zurück zu kehren.

Unterschriften für Schutz der Arktis

Aus diesem Grund fanden sich gestern ortsansässige Aktivisten auf dem Weihnachtsmarkt in der Mülheimer Altstadt wieder und sammelten Unterschriften von interessierten Bürgern und fanden Arktisschützer, die sich für die Forderung nach einem internationalen Schutzgebiet in der Arktis einsetzen.

Auch das Weihnachtsfest wurde von der Gruppe thematisiert: Mit ein paar Tipps für ein nachhaltigeres Fest konnten sie einige Mülheimer Bürger dazu anregen, in diesem Jahr besonders über die Geschenke nachzudenken, die sie ihren Liebsten überreichen. Ein paar Ideen, wie das Verschenken einfacher Nachbarschaftsdienste oder mit ehrenamtlicher Tätigkeit anderen zur Seite zu stehen sind sicherlich bei dem ein oder anderen Besucher des Adventsmarkts hängen geblieben.

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