Island jagt wieder Wale

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In Island sind einige der Meeressäuger zum Abschuss freigegeben - was viele deutsche Kunden aber nicht wissen: Wenn sie Fisch einer bestimmten Firma kaufen, unterstützen sie diesen Walfang indirekt. Greenpeace-Ehrenamtliche informierten vor einem Essener Supermarkt.

Aktuell sind über 150 Finnwale zum Abschuss freigegeben - das Skurrilste: für dessen Fleisch gibt es gar keinen Markt. Und da Finnwalfleisch in Island keinen Absatz findet, kann es nur nach Japan exportiert werden. Doch selbst dort füllt es unverkäuflich die Lagerhäuser - und wurde sogar schon zu Hundefutter verarbeitet.

 

Aus diesem Grund wurden am 02. August 2014 Greenpeace-Ehrenamtliche in über 20 Städten Deutschlands aktiv und informierten Verbraucher vor ausgewählten Supermärkten - wie zum Beispiel Edeka, Real und Kaiser's Tengelmann - über die Verbindungen der Firma "Deutsche See" zum isländischen Konzern HB Grandi - und somit zur isländischen Walfangindustrie.

 

Auch wir waren mit dabei und sammelten in Mülheim und Duisburg Unterschriften zum Schutz dieser bedrohten Meeresbewohner. Bei Edeka gelang es uns ein Gespräch mit dem Filialleiter zu führen, ihm ein Schreiben zu übergeben und die Bitte zu äußern, sich diesbezüglich an "Deutsche See" zu wenden.

 

Nur so können wir erreichen, dass das sinnlose Abschlachten dieser schützenswerten Meeressäuger irgendwann ein Ende hat!

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