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Mit einer Foto-Mitmachaktion haben am Samstag Aktivisten aus Mülheim und Oberhausen gegen gentechnisch veränderte Lebensmittel bei Mc Donald's protestiert. Vor Filialen in Duisburg, Oberhausen und Mülheim haben sie Verbraucher über den GenBurger informiert - und zur Fotoaktion aufgerufen.

In Deutschland werden derzeit keine gentechnisch veränderten Pflanzen angebaut. Trotzdem ist Gentechnik indirekt in tierischen Lebensmitteln zu finden. So jubeln uns Fastfood-Ketten wie McDonald's die riskanten Pflanzen über das Tierfutter unter. Kein Gen-Futter bei der Fleischproduktion – das forderten Greenpeace-Aktivisten mit Kunden vor McDonald‘s-Filialen in Mülheim, Oberhausen und Duisburg. Der Protest war Teil eines deutschlandweiten Aktionstages, der in 44 Städten Umweltschützer auf die Straße gerufen hat.

13 Jahre lang hat McDonald's in Deutschland kein Hähnchenfleisch verkauft, das mit gentechnisch manipuliertem Futter produziert wurde. Seit diesem Jahr ist das anders. Die Hähnchen, die in den Produkten der Fast-Food-Kette enden, werden wieder mit Gen-Futter gemästet. Darüber werden Verbraucher im Unklaren gelassen.

Die Greenpeace-Aktivisten haben sich mit Plakaten, die die Gewinner-Motive des Greenpeace-Wettbewerbs zur #McGen-Kampagne zeigen, vor den Filialen eingefunden.  Kunden hatten dort auch die Möglichkeit, Gesicht zu zeigen: Mit Protestschildern konnten sie sich fotografieren lassen und ihren Unmut über Gentechnik in Lebensmitteln online teilen. Protestpostkarten waren zu unterschreiben, die direkt ans Unternehmen gehen.

 

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