Billiger Konsum ist zu teuer

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Aktivisten von Greenpeace Mülheim-Oberhausen wiesen in Oberhausen auf einen bewussten Konsum hin. Sie fordern einen gezielten Einkauf von Produkten, die auf ihrem Weg vom Rohstoff über die Produktion bis in unsere Läden weniger externe Kosten produziert haben.

Der ungezügelte Konsum bei uns hat unmittelbar Auswirkungen auf Dritte, auf Tiere und auf ganze Naturareale. So gehen z.B. die wirklichen ökologischen und gesellschaftlichen Kosten der Produktion oft nicht in die Berechnung mit ein. Kosten, die Dritte zu tragen haben, also die so genannten „externen Kosten“ sind in unseren Handelspreisen nicht enthalten, was maßgeblich verantwortlich dafür ist, dass der Markt als Regulator nicht richtig funktioniert. Durch billige Preise können oft nur deshalb Kaufanreize gesetzt werden, weil Schäden, die andere Menschen oder Ökosysteme durch unseren Konsum erleiden, nicht eingepreist sind.

Milch und Eier können zum Beispiel nur so billig verkauft werden, weil die Tiere oft in schlimmen Zuständen leben und die Produktion industrielle Formen angenommen hat, die mit ursprünglichen Bildern von glücklichen Tieren auf dem Bauernhof nur noch sehr entfernt Ähnlichkeit haben.

Darauf wiesen Aktivisten von Greenpeace Mülheim-Oberhausen in Oberhausen-Sterkrade auf dem Markt hin.

Greenpeace fordert, den bewussten Konsum und gezielte Einkauf von Produkten, die auf ihrem Weg vom Rohstoff über die Produktion bis hin zum Transport in unsere Läden weniger externe Kosten produziert haben.