Auf die Verpackung kommt's an

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Beim Adventsmarkt in der Altstadt von Mülheim an der Ruhr gaben die Aktiven von Greenpeace Mülheim-Oberhausen viele Denkanstöße für nachhaltigere Weihnachten. Für Besucher packten sie Weihnachtsgeschenke umweltfreundlich ein - und das sah gar nicht mal schlecht aus.

Ob die Weihnachtszeit schön war, wird immer öfter an den Umsatzzahlen des Einzelhandels fest gemacht. Auf dem Altstadt-Weihnachtsmarkt in Mülheim lieferte Greenpeace Mülheim-Oberhausen vom 30.11. bis 2.12.2012 Denkanstöße für ein umweltfreundlicheres Weihnachtsfest. Dabei wurde vor allem darauf hingewiesen, welch massive Auswirkungen schneller und massenhafter Konsum auf die Umwelt, auf das Klima, auf die Tierwelt und sogar auf andere Menschen hat. Nachhaltiges Handeln auch und gerade in der Weihnachtszeit ist dringend angezeigt und bedeutet keinen Verzicht auf Wohlstand.

An unserem Stand konnten sich interessierte Bürger darüber informieren, wie das Weihnachtsfest ökologischer und nachhaltiger gefeiert werden kann. Unter anderem wurde gezeigt, wie Verpackungsmüll vermieden werden kann, wo man ökologische Weihnachtsbäume kaufen kann, die nicht mit der Giftspritze behandelt wurden und wie man generell seine Ernährung so gestalten kann, dass die Folgen für das Weltklima nicht allzu dramatisch sind. In einem Körbchen wurden den Besuchern „Tipps für grünfriedliche Weihnachten“ als Geschenk angeboten.  Außerdem haben die Aktivisten von Greenpeace einen kostenlosen Geschenkverpackungs-Service angeboten, bei dem für die Verpackung ausschließlich Recyclingmaterial (Packpapier, Zeitungen, Geschenkpapierreste, Pappe, Stoffreste usw.) verwendet und nett drapiert wurden.

Informationen zu den aktuellen Themen, für die sich Greenpeace in Deutschland und weltweit einsetzt, wurden ebenfalls am Stand angeboten. Dabei ging es um den Schutz der Arktis und der Weltmeere, den Erhalt wertvoller Buchenwälder in Deutschland und der Urwälder weltweit.

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Interview mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung

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