Mülheimer sagen Nein zu Plastik

Media

Viele Mülheimer sprechen sich für einen Ausstieg aus der Verwendung von Mikrokunststoffen in Kosmetika aus. Das ist ein Ergebnis der Umfrage, die Greenpeace Mülheim-Oberhausen am Samstag, 6. Mai, in der Mülheimer Innenstadt anlässlich eines bundesweiten Aktionstages gemacht hat.

Kein Plastik in der Kosmetik - mit dieser Forderung haben sich die Mitglider von Greenpeace Mülheim-Oberhausen am Samstag, 6. Mai 2017, an Mülheimer Kunden in der Innenstadt gewendet. Im Rahmen eines bundesweiten Greenpeace-Aktionstages informierten sie Passanten über die Gefahren von Mikroplastik für unsere Umwelt und unsere Gewässer, baten um Unterschriften, um ein Verbot solcher gefährdenten Zusätze zu erwirken. 106 Mülheimer stimmten dem nicht ihrer Signatur zu.

Bei einer Straßenumfrage ging es konkret um dieVerwendung von Mikrokunststoffen in Kosmetik- und Pflegeprodukten des Henkel-Konzerns. Diese Produkte enthalten Mikrokunststoff-Verbindungen, deren Umweltauswirkungen nicht abschließend geklärt sind und die dennoch Tag für Tag über den Abfluss in die Umwelt gelangen und die Meere belasten können.

Insgesamt nahmen 36 Verbraucher*innen in Mülheim an der lokalen Greenpeace-Umfrage teil. Die Ergebnisse des Kundenbarometers werden dem Konzern übermittelt.

 

Die Umfrageergebnisse im Detail

Frage 1: Erkennen Sie anhand der Verpackung, ob Plastik (feste, flüssige und andere Kunststoffe) in einem Produkt steckt?

2 Befragte beantworteten die Frage mit Ja

34 Befragte beantworteten die Frage mit Nein

Viele Verbraucher*innen wissen folglich nicht, wie sie Plastik in Kosmetikprodukten erkennen können.

 

Frage 2: Sollte der Konzern Henkel zukünftig generell auf Plastik (feste, flüssige und andere Kunststoffe) in seinen Kosmetik- und Pflegeprodukten verzichten?

36 Befragte beantworteten die Frage mit Ja

0 Befragte beantworteten die Frage mit Nein 

Die große Mehrzahl der Befragten spricht sich für einen Ausstieg aus der Verwendung von Mikrokunststoffen in Kosmetika aus und fordert das Unternehmen Henkel zum entsprechenden Handeln auf. Greenpeace spricht sich außerdem für ein gesetzliches Verbot von Plastik in Produkten aus, die ins Abwasser gelangen, also eine umweltoffene Anwendung haben.

 

Frage 3: Würden Sie zukünftig ein vergleichbares plastikfreies Produkt eines anderen Herstellers bevorzugen?

36 Befragte beantworteten die Frage mit Ja

0 Befragte beantworteten die Frage mit Nein

Die Antworten zeigen eindrucksvoll, wie sich ein Ausstieg aus der Verwendung von Mikrokunststoffen auch wirtschaftlich positiv auswirken könnte.

Weiterführende Links

Plastik in Kosmetik

Tags