Mikroplastik in Kosmetik

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Beim bundesweiten Aktionstag hat Greenpeace Mülheim-Oberhausen in der Mülheimer Innenstadt Passanten gezeigt, wie sie feste und flüssige Kunststoffe inklusive Silikone vermeiden können.

Kunststoffe stecken in fast allen konventionellen Kosmetikprodukten und gelangen über die Abwässer in unsere Flüsse und Meere. Die Greenpeace-Gruppe Mülheim-Oberhausen informierte deshalb 19. November 2016 über umweltschädliches Mikroplastik in Kosmetik. Die Infoaktion in der Mülheimer Innenstadt hat im Rahmen eines bundesweiten Greenpeace-Aktionstags in rund 70 deutschen Städten stattgefunden. Die Aktivisten erklärten interessierten Verbrauchern, wie sie feste und flüssige Kunststoffe inklusive Silikone vermeiden können.

Einige der in Kosmetika eingesetzten Kunststoffe gelten als giftig für Fische. Für die meisten gibt es jedoch überhaupt keine oder nur sehr lückenhafte Kenntnisse zu ihrer Umweltverträglichkeit. Fakt ist: Mikroplastik ist längst in der Nahrungskette angekommen. Greenpeace fordert ein umfassendes Verbot von Kunststoffen in Kosmetikprodukten, die potenziell über die Abwässer ins Meer gelangen können.

Publikationen

  • PDF icon Report: Plastik in Fisch und MeeresfrüchtenPDF |3.44 MBSchätzungen zufolge macht Plastik 60 bis 80 Prozent des Mülls im Meer aus. Die Gefahr: Mit Schadstoffen belastete Mikroplastikpartikel werden von Meeresbewohnern verschluckt und landet in der Nahrungskette.

    PDF icon Das Kleingedruckte landet im MüllPDF |1.01 MBFlyer zum Thema Plastik in Kosmetik: Feste und flüssige Kunststoffe verstecken sich in den meisten konventionellen Kosmetikprodukten.

Weiterführende Links

Plastik im Meer - Ein Kreislauf für Kunststoff

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