Das lange Leben des Plastik

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Plastik verrottet nicht. Ist es einmal in der Umwelt, zerfällt es in immer kleinere Teile. Welcher Müll in unseren Meeren treibt, darüber hat Greenpeace Mülheim-Oberhausen mit Besuchern des Musikfestivals Olgas Rock in Oberhausen gesprochen - und Unterschriften für saubere Gewässer gesammelt.

Wenn auf dem früheren Zechengelände in Oberhausen-Osterfeld die zwei Bühnen fürs Musikfestival Olgas Rock aufgebaut werden, dann ist Greenpeace Mülheim-Oberhausen dabei: Mit Infoständen zu Schutzgebieten in den Meeren, Kleidertauschaktionen, bienengefährdende Pestizide und dem Schutz der Aktis haben die Aktivisten in den vergangenen Jahren immer wieder die Chance genutzt, mit den Besuchern aus der ganzen Region ins Gespräch zu kommen. Diesmal gibt es um Plastikmüll.

Der schwimmt zuhauf in unseren Meeren. Laut Greenpeace Deutschland sind es bis zu 150 Millionen Tonnen an Plastikflaschen, Fischernetze aus Nylon, Bechern und anderem Unrat, der unsere Gewässer verschmutzt. Festivalbesucher leisteten in Oberhausen Unterschriften, damit dieser Vermüllung Einhalt geboten wird. Mit Infomaterialien gaben die Aktivisten Tipps, um den eigenen Plastikverbrauch zu reduzieren.

Zum Beispiel:

  • Mehrwegbehälter aus Blech, Glas und Keramik verwenden
  • Stoffbeutel- oder Taschen statt Plastiktüten
  • Trinkflaschen zum Nachfüllen und Thermobecher für den Kaffee verwenden
  • Auffüllbares Feuerzeug statt Einweg-Variante
  • Strohhalme aus Stroh

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